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GesprächspartnerInnen von Bischof Cappio

 

 

P. Franz Leo Barden OFM

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Günther Beckstein

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Bischof Franz-Josef Bode

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BUND

 

 

 

 

Bundesarbeitsgemeinschaft Energie

 


 

 

 

Kanzleramtsminister Thomas de Maiziére

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Staatsminister Gernot Erler MdB

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Prof. emer. Richard Falk

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FDCL

 

 

 

 

Verena Fuchs-Droste

 

 

 

 

 

Gesellschaft für bedrohte Völker

 

 

 

Katrin Göring-Eckhardt

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Hans-C. Graf Sponeck

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Ute Granold MdB

 


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Dr. Jeff Halper

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Ulrike Höffken MdB

 


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Thilo Hoppe MdB

 


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Bischof Wolfgang Huber

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Brunhilde Irber MdB

 


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Bischöfin Margot Käßmann

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Bischof Dr. Egon Kapellari

 


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Jürgen Klimke MdB

 


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Mechtild Janka-Knapp

 


Generalvikar Dr. Fridolin Keck

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Prälat Bernd Klaschka

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Hellmut Königshaus MdB

 

 

Matthias Kopp

 

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Renate Künast MdB

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Undine Kurth MdB

 


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Weihbischof Dr. Franz Lackner

 


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Manfred Ladwig

 


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Berthold Lange

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P. Hans-Georg Löffler OFM

 


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Laurenz Mayer MdB

 


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Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Otto Mühleisen

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Rainer Neumann

 

 

Christa Nickels

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Weihbischof Friedrich Ostermann

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P. Stephan Ottenbreit OFM

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Konrad Raiser

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Rettet den Regenwald

 


 

 

Prof. Dr. Armin Reller

 


 

 

Jürgen Rose

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Dr. Christian Ruck MdB<o:p></o:p>


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Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon<o:p></o:p>

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Domkapitular Msgr. Wolfgang Sauer

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Prof. Josef Sayer

 

 

 

Propst Dr. Martin Schomaker

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Stadtdechant Wilfried Schumacher

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Bürgermeister Josef Thalhammer

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Erzbischof Dr. Werner Thissen

 

 

Urgewald

 


 

 

Dr. Gunda Werner-Burggraf

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Dr. Wilhelm Wille

 

 

Josef Winkler MdB

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Erzbischof Robert Zollitsch

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Minister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg

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21. Mai 2009, 20:44

 

Dom Luiz Cappio, Ruben Sequeira und Dr. Andrea Zellhuber beenden ihre Europareise 2009.

Guten Flug!

 

Fotos hier  (Kodakgallerie)

D. Frei Luiz Flávio Cappio, ofm
Bischof von Barra / Bahía
Ansprache am 9. Mai 2009, Aula der Universität Freiburg

Rede zur Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises

Unter PRESSESERVICE finden sie laufend Berichte, Bilder etc. von den verschiedenen Stationen der Reise.

Bischof Luís Cappio OFM in Berlin

Von: tms

Zum Auftakt seiner Gespräche in Berlin feierte der Franziskanerbischof aus Brasilien in St. Ludwig die Heilige Messe.

Bischof Luís mit P. Augustinus (li.) und P. Hans-Georg (re.)

Bischof Luís während seiner Predigt, P. Augustinus übersetzt

Eucharistie

Die Franziskanergemeinde im Zentrum Berlins empfing den weitgereisten Gast herzlich: Kirchenchor und Kantor verwandelten den Werktagsgottesdienst in ein feierliches Pontifikalamt und Pfarrer Hans-Georg Löffler OFM begrüßte seinen Mitbruder mit dem Hinweis, dass es eine Ermutigung sei zu erleben, dass es Bischöfe wie Dom Luís gäbe. Der Leiter der Franziskaner Mission, P. Augustinus Diekmann OFM, der selbst über 15 Jahre in Brasilien gelebt hat, nahm ebenfalls an der Messe teil und übersetzte die Predigt.

Das Anliegen des Bischofs von Barra im Bundesstaat Bahia (Nordosten Brasilien) stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. In seiner hochpolitischen Predigt machte Dom Luis eindrücklich deutlich, dass die Existenz des Flusses Rio São Francisco und der an seinen Ufern lebenden Menschen akut bedroht sei: Die Rodung des Waldes, der Bau von Wasserkraftwerken und nicht zuletzt das Projekt der Umleitung des Flusses diene nicht den Kleinbauern und Fischern in den Orten am Fluss, sondern der Großindustrie. Allein für die aus ökologischen und sozialen Gründen unsinnige Umleitung des Flusses stelle die brasilianische Bundesregierung über 6 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Geld werde in Brasilien aber viel dringender für die Armutsbekämpfung gebraucht. Durch die Umleitung des Flusses würden Fischer und Bauern ihrer Existenz beraubt und unkalkulierbare Folgen für die Umwelt in Kauf genommen. Nutznießer der Umleitung sei ausschließlich das Agrobusiness (Landwirtschaftskonzerne).

Seit fast 20 Jahren setzt sich Bischof Luís für den Erhalt des 3.200 km langen Flusses São Francisco, der durch sein Bistum fließt, ein. Mit spektakulären Aktionen wie Demonstrationen, Wallfahrten und Hungerstreiks macht er immer wieder auf die Situation aufmerksam und wird in Brasilien als Held gefeiert. Für sein Engagement wurden ihm der Pax-Christi-Friedenspreis 2008 und der Kant-Weltbürgerpreis 2008 verliehen.

In der Predigt betonte Bischof Luís, dass sich der gute Hirte immer für die Seinen und ihre Sorgen und Nöte einsetzte. Er habe in seinem Engagement daher keine Wahl. Es komme darauf an, dass ALLE Leben und Würde in Fülle hätten. Herzlich bedankte sich der Bischof für die Solidarität und die Unterstützung, die er aus Deutschland erfahre.

Am Mittwoch (13.05.) wird Bischof Luís Cappio, der sich auf Einladung von MISEREOR und einem Aktionsbündnis verschiedener Nichtregierungsorganisationen in Deutschland aufhält, Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundestagsfraktionen und der Bundesregierung führen. Am Donnerstag wird er als Referent an der Misereor-Fachtagung Energie – Macht – Hunger teilnehmen.

Weitere Gelegenheiten, Bischof Cappio zu hören und zu sehen,  bestehen am 18. Mai um 18.00 Uhr im Bonner Münster (Bonn), am 20. Mai um 15.30 Uhr in der Petrikirche in Münster und am 19. Mai um 14.30 Uhr im Exerzitienhaus Hofheim sowie auf dem Kirchentag in Bremen.

Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises an Dom Luiz Cappio, Bischof von Barra

Lesen Sie die Rede von Bischof Cappio hier

(es gilt das gesprochene Wort)

Nur noch Wasser für die Reichen

Brasiliens Bauern kämpfen um einen Fluss

So, 17.05.09, 08.30 Uhr PHOENIX Eine Reportage von Karoly Koller

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